Aktuelles

Hier finden Sie regelmäßig Neuigkeiten rund um Bestattungen Busmann sowie Informationen zu aktuellen Themen der Schüttorfer Friedhöfe und unserer Trauerkultur

Februar 2018

Friedhofskapelle Schüttorf – ev.-ref. Friedhof

Der Neubau der Aufbahrungs- und Technikräume macht weiter Fortschritte:
Elektroanlagen, Leitungen und Anschlüsse wurden komplettiert bzw. weiter montiert, es wurde gefliest, die Montage der Kühlaggregate in den Räumen hat begonnen.

Fenster und Türanlage sind eingebaut. Der für April geplante Durchbruch wurde vorbereitet.

Januar 2018

Ohne:

Die Kirchengemeinde Ohne hat mit Jahresbeginn einen Teil bisheriger Arbeiten des Friedhofgärtners auf die Bestatter übertragen. Dies betrifft die Reinigung der Friedhofskapelle vor und nach der Trauerfeier, Aufstellen der Bestuhlung und, in Zusammenarbeit mit den Nachbarn, Schließen des Sarges bzw. Dekoration der Kapelle zur Trauerfeier.

Schüttorf: 15. Januar 2018

Seit dem 15. Januar 2018 ist jedem Bestatter das Geleiten und Führen des Trauerzuges von der Kapelle zur Grabstelle gestattet. Die Friedhofsverwaltung hat nun diese Aufgabe auf alle Bestatter übertragen.

Neben dem Begleiten des Trauerzuges gehört ab sofort das Anschlagen der Lieder (Liedertafel in der Kapelle) sowie Aufstellen der Lautsprecheranlage auf dem Friedhof/ an der Grabstelle zu den Aufgaben des jeweiligen Bestatters.

Die Angst vor dem Tod ist eigentlich die Angst vor dem Leben

In unseren Büros und Arbeitsstätten sehen wir jeden Tag die gleichen Gesichter, gehen den gleichen Tätigkeiten nach, werden müde und verbringen den Abend vorm Fernseher. Der Job wurde innerlich längst gekündigt, aber am Wochenende fehlt die Kraft, Konsequenzen zu ziehen und dementsprechend Taten folgen zu lassen. Ist es Trägheit? Ist es die Angst vor dem Ungewissen? Fehlt es an Kraft, aus dem Hamsterrad der Gewohnheiten auszubrechen?

Ist Ihnen einmal aufgefallen, dass die Menschen, die in ihrem Leben tatsächlich eine radikale Wende einleiten, oft etwas Einschneidendes erlebt haben? Häufig ist es die Begegnung mit der Endlichkeit in verschiedensten Facetten: Flüchtlinge aus Kriegsgebieten, die dem Tod ins Gesicht gesehen haben, bauen sich ein neues Leben auf. Und Menschen, die einen Angehörigen verloren haben, stellen ihr eigenes Leben in Frage, werden Künstler und fangen an, bewusster zu leben. Sie sprechen davon, dass sie nun wissen, was wirklich im Leben zähle, und sie ihrer wahren Berufung folgen wollen. Es werden wohltätige Stiftungen gegründet, die etwas Gutes bewirken und gleichzeitig an die verstorbene Person erinnern.

Deshalb frage ich mich: Warum sagen so viele Menschen „vielleicht“, anstatt aus tiefstem Herzen eine Entscheidung für oder gegen etwas zu treffen? Erwachsen sein heißt doch auch, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Warum fangen wir nicht jetzt gleich an, sondern schieben es auf „irgendwann“? Irgendwann könnte es nämlich zu spät sein. Daran möchten die meisten Leute jedoch nicht denken. Wir wollen alle im Moment leben und die Zeit genießen. Stattdessen regieren uns Ängste und Unsicherheiten. Da wird die Freizeit lieber vorm Computer verbracht, anstatt wenigstens einmal mit dem großen Zeh außerhalb der Komfortzone zu spüren, dass wir dort auch festen Boden unter den Füßen haben.

Ich kenne unzählige Menschen, die auf ihre Rente hinfiebern, aber auch Menschen, die ihren Ruhestand gar nicht mehr erlebt haben. Ein Jahr, zwei Jahre oder vierzig Jahre vor oder nach Renteneintritt – es ist ungewiss, wann wir sterben werden. Einmal traf ich einen jungen Familienvater, der zwei Jobs ausübte, um sich dieses Leben mit Haus, Kind und Auto finanzieren zu können. Als ich ihn fragte, ob er denn auch Zeit zum Leben habe, antwortete er: „Leben kann ich auch noch, wenn ich Rentner bin.“ Ein paar Tage vorher sprach ich mit einem Rentner, der gerade gemeinsam mit seiner Frau den Alterswohnsitz plante. Genug Geld war vorhanden, denn er hat ein Leben lang viel gearbeitet und dabei gutes Geld verdient. Wehmütig blickte er gedanklich zurück und verriet mir: „Ich wollte immer einen Segelschein machen. Aber jetzt ist es dafür auch zu spät.“ Es war sein größter Traum, den er nie verwirklicht hat.

Was hat der Tod damit zu tun? Ganz einfach. Ich versuche manchmal, mein Leben rückwärts zu denken, und stelle mir vor, wie ich auf dem Sterbebett liege und auf bestimmte Situationen in meinem Leben zurückblicke. Es zwingt mich dazu, mein Handeln zu hinterfragen und mein Leben nicht einfach passieren zu lassen. Ich frage mich dann: „Wie würde ich auf diese Entscheidung zurückblicken? Würde ich etwas bereuen? Ist es das Leben, das ich führen möchte?“ Wenn die Antwort „Nein“ lautet, muss ich Konsequenzen ziehen und etwas ändern. Das kann eine Trennung sein, eine Kündigung etc. Auf jeden Fall bedeutet es, dass man seine gewohnten Bahnen verlässt und Mut aufbringen muss. Vor Veränderungen scheuen sich viele. Sie haben Angst. Aber nicht die Angst vor dem Tod, sondern vor dem Leben selbst hindert die meisten Menschen daran, das größtmögliche Potenzial aus ihrem Leben zu schöpfen. Unsicherheiten und ein ewiges „Was wäre, wenn?“ bestimmen das Denken und somit auch das Handeln.

Es ist also nicht das Verdrängen des Todes, das uns zu glücklicheren Menschen macht, sondern gerade die Konfrontation und Auseinandersetzung – letztendlich die Akzeptanz der eigenen Endlichkeit –, die den Menschen zum Handeln bringt und ihn so aus seinem eigenen Gefängnis befreit. Wir sind keine Opfer des Lebens. Wie wir eine Situation bewerten und welche Impulse wir unserem Leben geben, haben wir selbst in der Hand.

Bild: Wiebke Jahns

November 2017

September 2017

Der Kapellenanbau auf dem ev.-ref. Friedhof Schüttorf macht Fortschritte. Rohbau steht, Abdichtungsarbeiten Wand und Dach sind erfolgt. Zum Ablauf der Trauerfeiern während der Durchbruch- bzw. Anschlußarbeiten der neuen Aufbahrungsräume an die vorhandene Friedhofskapelle, aber auch zur Versetzung der vorhandenen Reliefwand liegen z. Zt. noch keine Informationen der Friedhofsverwaltung vor. Das Wandrelief trennt den Kapellenraum von den alten Funktionsräumen.

Die Fabrikantenfamilie Criegee (Schlikker & Söhne) stiftete der Gemeinde nach dem Tod ihrer Tochter Annedore die Friedhofskapelle. Das Wandrelief erinnert daran.

August 2017

Optimierte Mobile Seite von www.bestatter.de jetzt online

Die neue mobile Version von www.bestatter.de ist jetzt online: Durch ihr adaptives Layout wird die Seite auf allen Endgeräten wie Handys oder Tablets, angepasst an die jeweilige Bildschirmgröße, optimal und benutzerfreundlich dargestellt.

Gegenüber der klassischen Website www.bestatter.de ist die neue mobile Version auf das Wesentliche reduziert. Im Vordergrund steht die Bestattersuche mithilfe derer Angehörige schnell einen qualifizierten Bestatter in der Nähe ihres Wohnortes finden können. Ferner erhalten Angehörige und Vorsorgende Hilfe bei Tod und Trauer sowie alle wichtigen Informationen rund um die Bestattungsvorsorge. Außerdem finden Ratsuchende hier schnell den richtigen Ansprechpartner im Bundesverband Deutscher Bestatter und erhalten Informationen zum Qualitätssiegel für Bestattungsunternehmen, dem Markenzeichen.

Über einen Link kann sich der User bequem zur klassischen Seite weiterklicken und dort weiterführende Inhalte rund um die Bestattungsbranche finden.

Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.
Stephan Neuser, Generalsekretär
Postfach 10 23 34, 40474 Düsseldorf
Tel.: ++49 (0)211 / 16 00 8 - 10
Fax: ++49 (0)211 / 16 00 8 - 60
E-Mail: info@bestatter.de

Quelle: Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.

April 2017

SGB XII / Geplante Änderung des Freibetrages für das allgemeine Schonvermögen SGB XII ab 01.04.2017

Es wurde ein Antrag an den Deutschen Bundestag gestellt, der eine Anhebung des Freibetrags für das allgemeine Schonvermögen nach § 90 SGB XII von 2.600 EUR auf 5.000 EUR vorsieht.

Eine Veröffentlichung ist noch nicht erfolgt, allerdings soll die Regelung nach Wunsch der Bundesregierung bereits zum 01.04.2017 in Kraft treten. Einige Sozialämter in NRW, so der Bestatterverband NRW e.V., legen die neuen Sätze schon für ihre Berechnungen zugrunde.

Februar 2017

1965 wurde die Kapelle auf dem reformierten Friedhof in Schüttorf gebaut. Seitdem ist sie nahezu unverändert, doch etwas soll sich in diesem Jahr ändern. Ein Anbau mit neuen Funktionsräumen ist geplant. Dadurch wird auch der Innenraum der Kapelle geräumiger.

Lesen Sie den kompletten Artikel als PDF

Quelle: Grafschafter Nachrichten