Aktuelles

Hier finden Sie regelmäßig Neuigkeiten rund um Bestattungen Busmann sowie Informationen zu aktuellen Themen der Schüttorfer Friedhöfe und unserer Trauerkultur

++++ 1. April 2021 Friedhof Ohne erhöht die Nutzungsgebühren++++

Nach dem katholischen Friedhof in Schüttorf hat nun auch der ev.-ref. Friedhof Ohne zum 1. April 2021seine

Friedhofsgebühren erhöht.
Die aktuellen Friedhofsgebühren (Stand 04/2021) und jeweiligen Friedhofsordnungen finden Sie hier unter „Friedhöfe“.

++ 8. Februar 2021 Update Hygieneverordnung nur ev.-ref. Friedhofskapelle Schüttorf

Der Hygieneausschuss bot den Bestattern am 3. Februar 2021 in einem Ortstermin Gelegenheit für Fragen zum Hygienekonzept. Das konstruktive Gespräch ergab folgende Änderungen:

Das Desinfizieren der Friedhofskapelle und deren Einrichtung wird von der Reinigungskraft durchgeführt, da diese sowieso die Reinigung der Friedhofskapelle durchführt. Die Reinigungskraft wird vom Friedhofsverwalter beauftragt, der für die Reinigung und Instandhaltung der Friedhofskapelle zuständig ist bzw. hiermit von der ev.-ref. Kirchengemeinde Schüttorf beauftragt wurde.

Die anderen Vorgaben der Hygieneverordnung „Friedhofskapelle“ werden wie bisher nach den Vorgaben/Empfehlungen des Bundesverbandes der Bestatter/des Bestatterverbandes Niedersachsen von uns als Verbandsmitglied umgesetzt.

Nur die Empfehlungen zum Punkt Lüften der Friedhofskapelle sind zusätzlich zu beachten.

Download PDF Hygienekonzepte der ev.-ref. Kirchengemeinde der ev.-ref. Kirche in Schüttorf

Download PDF Hygienekonzepte der ev.-ref. Kirchengemeinde für die Benutzung der ev-ref. Friedhofskapelle

++ 2. Februar 2021 Hygienekonzept für Trauerfeiern in der Ev.-ref. Friedhofskapelle und der ev.ref. Kirche in Schüttorf

Im Anhang veröffentlichen wir hier die Hygienekonzepte der ev.-ref. Kirchengemeinde für die Benutzung der ev-ref. Friedhofskapelle und der ev.-ref. Kirche in Schüttorf für die Durchführung von Trauerfeiern bzw. Trauergottesdiensten. Diese wurden uns, aktuell für die ev.-ref. Friedhofskapelle, heute per E-Mail zugestellt. Die Konzepte sind bei deren Benutzung der Friedhofskapelle zwingend umzusetzen. Da sich die Kirchengemeinde personell nicht zur Umsetzung der Konzepte bei Trauerfeiern in der Lage sieht, wird dazu der ausführende Bestatter mit der Umsetzung und Durchführung beauftragt (genauer Wortlaut siehe letzte Seite Hygieneverordnung).

In einem Trauerfall werden die Auftraggeber (weiter Angehörige genannt) eine jeweilige gedruckte Ausführung erhalten. Da die Durchführung mit erhöhtem Personal- und Arbeitsaufwand verbunden ist, werden wir die Angehörigen bereits im Trauergespräch darüber informieren und ihre Fragen beantworten.

Download PDF Hygienekonzepte der ev.-ref. Kirchengemeinde der ev.-ref. Kirche in Schüttorf

Download PDF Hygienekonzepte der ev.-ref. Kirchengemeinde für die Benutzung der ev-ref. Friedhofskapelle

++ 28. Januar 2021 Hygienekonzept für Trauerfeiern in der kath. Friedhofskapelle Schüttorf

Im Anhang veröffentlichen wir hier das Hygienekonzept der kath. Kirchengemeinden der  Obergrafschaft für die Benutzung der Friedhofskapellen zur Durchführung von Trauerfeiern. Diese wurden uns per E-Mail zugestellt. Das Konzept ist bei der Benutzung der Friedhofskapelle zwingend vom Bestatter umzusetzen.

In einem Trauerfall werden die Auftraggeber (weiter Angehörige genannt) eine jeweilige gedruckte Ausführung erhalten. Über den Personal- und Arbeitsaufwand werden wir die Angehörigen bereits im Trauergespräch darüber informieren und ihre Fragen beantworten.

PDF - Hygienekonzept für Trauerfeiern in der kath. Friedhofskapelle Schüttorf

++ 1. Januar 2021 – Schüttorf: Neue Friedhofs- und Friedhofsgebührenordnung gültig, u. a. mit kürzeren Ruhezeiten für Aschenurnen

Hierbei wurden nun nicht nur die Gebühren überarbeitet, sondern auch längst fällige Änderungen durchgeführt, wie z. B. Kürzung der Ruhezeit bei Aschenurnen auf 20 Jahre. Bislang hatten Aschenurnen die gleiche Ruhezeit wie Erdbestattung (30 Jahre).
Auch können nun bei einheitlich gestalteten Grabformen (Bodendecker, bienenfreundliches Urnenfeld etc. ) Plätze für den Ehepartner reserviert werden. Dies war bis jetzt nicht möglich.
Die neue Friedhofs- und Gebührenordnung für die kath. Friedhöfe in Schüttorf und Bad Bentheim sind auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft Obergrafschaft einsehbar:
https://www.pg-og.de/glaube/sakramente-dienste/trauer-und-abschied/

++ 17. Dezember 2020 – Neue Kühlanlage der Aufbahrungsräume auf dem katholischen Friedhof in Betrieb genommen

Die Firma Rönne Technik, Schüttorf, gab heute mit einer Einweisung der örtlichen Bestatter die Kühlanlage zur Nutzung frei. Die alte, in die Jahre gekommene Kühlanlage erfüllte nicht mehr die Anforderungen zur Kühlung Verstorbener. Nach einigen Ausfällen entschloss sich daher die katholische Kirchengemeinde zur Erneuerung.

++ 16. Dezember 2020 - Trauergottesdienste/Beerdigungen auf dem reformierten und katholischen Friedhof Schüttorf ++

Bei Teilnahme an Gottesdiensten und Trauerfeiern haben Besucherinnen und Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, soweit und solange sie einen Sitzplatz eingenommen haben; das bestehende Abstandsgebot gilt weiterhin für den gesamten Friedhofsbereich.

++ 7. Dezember 2020 – Beginn Renovierung katholische Friedhofskapelle ++

Wegen Renovierungsarbeiten der katholischen Friedhofskapelle können keine Verstorbenen aufgebahrt werden. Sie werden in diesem Zeitraum, Dank der Unterstützung der ev.-ref. Kirchengemeinde, in deren Abschiedsräumen aufgebahrt. Trauerfeiern in der Kapelle sind eingeschränkt möglich.
Im Zuge der Renovierungen wird eine neue Kühlanlage (Aufbahrungsräume), Infrarotheizstrahler und Beleuchtung (Kapelle) eingebaut. Auch soll der Bereich der Abschiedsräume neugestaltet werden.

Gedenkgottesdienst Ewigkeitssonntag/Totensonntag (22. November 2020)
ev.-ref. Friedhofskapelle Schüttorf

Aufgrund der aktuellen Situation und Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen lädt die ev.-ref. Kirchengemeinde die Angehörigen der Verstorbenen per Brief zu einem besonderen Gedenkgottesdienst in die ev.-ref. Kirche am Markt ein.

Die Anzahl Sitzplätze in der Friedhofskapelle reichen, aus Erfahrung der bislang immer dort durchgeführten Gottesdienste, unter Berücksichtigung und Anwendung des Hygienekonzeptes nicht aus. Daher wird dieser Gottesdienst dieses Jahr in die ev.-ref. Kirche am Markt stattfinden.

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Datenerfassung bzw. Umsetzung der Hygienevorgaben am Kircheingang zu kurzzeitigen Wartezeiten kommen kann.

 

++ 04.November 2020 - Ev. Friedhof Schüttorf -
Neue Belegform ev.- ref. Friedhof Schüttorf.

Nach angaben der Friedhofsverwaltung wurde die neue Belegform „anonymes Bodendeckergrab“ freigegeben. An einem mittig gepflanzten Baum werden Erdbestattungen durchgeführt, jedoch als „anonymes Grab“, eine Grabplatte ist nicht vorgeschrieben.

Foto Bodendeckergrab anonym Schüttorf

News bezüglich Corona-Verordnung

Aufgrund der stetigen Änderungen der Corona-Schutzverordnungen sprechen sie uns bitte an, wenn sie Fragen zur Teilnehmerzahl bei Trauerfeier und Beisetzung haben. Hinweise hierzu gibt es auch in den jeweiligen Landesverordnungen. Im Moment ist gültig:

Anzahl Teilnehmer in der Kapelle ist begrenzt unter Einhaltung der allgemeinen Schutzregeln in Gebäuden bei Trauergottesdiensten.

Anzahl Teilnehmer auf dem Friedhof (Geleit zur Grabstelle) ist begrenzt auf 50 Personen unter Einhaltung der bekannten, allgemeinen Schutzmassnahmen.

++ 04.November 2020 - Katholischer Friedhof Schüttorf -
Die Bestattungskultur ändert sich, unser Friedhof auch.

Die Bestattungs- und Erinnerungskultur verändert sich, dem müssen sich auch die Fried­höfe stellen, der Friedhof muss sich weiterentwickeln.

Neben dem klassischen Familiengrab, dem Wahlgrab, gibt es nach wie vor das Reihengrab, aber andere Bestattungsformen sind hinzugekommen.

Da Kinder oder andere Angehörige vielfach nicht mehr vor Ort wohnen und die Gräber nicht mehr pflegen können, wurden bereits vor etwa 15 Jahren die ersten einheitlich gestal­teten Grabstätten für Reihen- und Urnengräber angelegt. Diese Grabstätten werden ein­heitlich bepflanzt und mit einer Grabplatte versehen; die Angehörigen haben keinen weiteren Pflegeaufwand. Hier sind nur noch wenige Grabstellen frei. Eine weitere Fläche für diese Bestattungsform wurde bereits hergerichtet, die – wie das Foto zeigt – gestaltet werden soll.

Auch für Urnenbeisetzungen wird eine weitere Möglichkeit angeboten. Rechts vom Kreuz wurde eine neue, unterschiedlich bepflanzte Fläche geschaffen.

Hier können Urnen bei­gesetzt werden. Auf dem Stein werden Namenstafeln der Verstorbenen angebracht, auch kann hier Grabschmuck abgelegt werden. 

Weitere Bestattungsformen – wie naturnahe Erdbestattungen in Baumnähe für Urnen und Särge – sind in Planung. In diesem Zusammenhang wird auch über die Schaffung eines Platzes der Erinnerung nachgedacht.

 

Der Kirchenvorstand steht also beim Friedhof vor vielfältigen Herausforderungen. Dazu kommt, dass auch die Friedhofskapelle in die Jahre gekommen ist und einer Moderni­sierung bedarf, z.B. soll die Toilettenanlage behindertengerecht umgebaut werden.

 

All das bedarf natürlich einer kostendeckenden Finanzierung, da der Friedhof sich aus den Gebühren selbst finanzieren muss. Zudem bedarf die aus dem Jahre 2009 stammende Friedhofsordnung einer Anpassung an die neuen Bestattungsformen. Unumgänglich ist, auch die Gebühren zu erhöhen.

Die neue Friedhofsordnung soll zum 01.01.2021 in Kraft treten.

++ 22. Juni 2020 - Trauergottesdiensten/Beerdigungen auf dem reformierten
und katholischen Friedhof Schüttorf++

Die ev.-ref. Kirchengemeinde hat die Nutzung der ref. Friedhofskapelle und/oder Kirche bereits zum 6. Juni 2020 für Trauerfeiern freigegeben. Das Hygienekonzept der ev.- ref. Kirchengemeinde wurde zur Auflage gemacht, auf Nachfrage wurde uns das Hygienekonzept zur Kenntnis gebracht. Die Anzahl der Teilnehmer an Trauergottesdiensten richtet sich, unter Einhaltung der Abstandsregeln, nach den örtlichen Gegebenheiten in der Friedhofskapelle und Kirche.

Trauerfeiern in der ev.-ref. Kirche:

Die Anzahl der Teilnehmer an Trauergottesdiensten richtet sich, unter Einhaltung der Abstands-regeln, nach den örtlichen Gegebenheiten in der ev.-ref. Kirche.

So werden z. B. zur Durchführung einer Trauerfeier in der Kirche, nach Einschätzung bzw. Vorgaben der Verwaltung, bis zu 12 Helfer erforderlich sein. Diese sollen dann (Hygienekonzept Kirchengemeinde Seite 13) von den Bestattern gestellt werden.

Wir Bestatter gehen von ca. 2,5 Std. Zeitaufwand (vor-während- nach dem Gottesdienst) aus. Wir werden Sie im Trauergespräch über die unsererseits anfallenden Mehrkosten informieren und gerne die Zusammensetzung detailliert erläutern.

Bei Fragen zum Hygienekonzept wenden Sie sich bitte direkt an die ev.-ref. Kirchengemeinde.

Ev. Friedhofskapelle:

Auch hier richtet sich die Anzahl der Teilnehmer am Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle nach den örtlichen Gegebenheiten und den z. Zt. gültigen Abstandsregeln.

Wir richten bzw. orientieren uns bei den erforderlichen Hygienevorkehrungen an den Empfehlungen des Bundesverbandes Deutscher Bestatter.

Die erlaubte Teilnehmerzahl von 50 Personen für den Gang zum Grab bleibt unverändert.

Trauerfeiern in der Kath. Kirche:

Die Anzahl der Teilnehmer an Trauergottesdiensten ist auf ca. 20 Personen, unter Einhaltung der Abstandsregeln, beschränkt.

Kath. Friedhofskapelle

Auch hier richtet sich die Anzahl der Teilnehmer am Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle nach den örtlichen Gegebenheiten und den z. Zt. gültigen Abstandsregeln, eine Einzelfallprüfung wird empfohlen.

Trauerfeiern unter dem großen Vordach der Kapelle sind möglich. Unter Anwendung der aktuellen Abstandsregeln sind ggf. bis zu 24 Sitzplätze möglich.

Ein Kaffeetrinken (Growe) nach der Beerdigung gehört, entgegen vielfacher Meinungen und Auslegungen, nicht zur Trauerfeier. Hier bzw. für den Betreiber der ausführenden Örtlichkeit gelten die entsprechenden Paragraphen der jeweiligen Landesverordnungen für Gaststätten, Restaurants etc. .

Religionsausübung, Beerdigungen

(1) Zusammenkünfte in Kirchen, Friedhofskapellen oder entsprechend genutzten Einrichtungen, Moscheen, Synagogen [….] sind zulässig, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht dem eigenen Hausstand angehört, einhält; Entsprechendes gilt für religiöse Feiern im Freien, wobei […].

(2) Im Rahmen einer Beerdigung nach einem Gottesdienst oder einer ähnlichen Zeremonie ist die Zahl der am letzten Gang zur Grab- oder Beisetzungsstelle teilnehmenden Personen auf 50 beschränkt; dies gilt auch für den Aufenthalt an der Grab- oder Beisetzungsstelle.

Ordnungswidrigkeiten

(1) Verstöße gegen die §§ 1 bis 2 o und 5 bis 10 b stellen Ordnungswidrigkeiten nach § 73 Abs. 1 a Nr. 24 IfSG dar und werden mit Bußgeldern bis zu 25 000 Euro geahndet.

(Quelle: Niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 8. Mai 2020 , […] geändert 22. Juni 2020

 

 

++ Update vom 26. Mai 2020 zu Trauergottesdiensten/Beerdigungen auf dem reformierten Friedhof Schüttorf++

Trauerfeier in der Friedhofskapelle

Uns liegen noch keine Informationen bzw. die Freigabe der Kapelle (unter Einhaltung der Schutzauflagen) für Trauergottesdienste bei Beerdigungen vor.

Auch ist die Frage des Veranstalters bei den Trauerfeiern ist noch zu klären. Der Veranstalter ist verantwortlich für die Einhaltung der Vorgaben der Nieders. Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Personenzahl Trauerfeier

Der zunächst bestehende Widerspruch zwischen Teilnahme an Gottesdiensten und Teilnahme an Beerdigungen hat sich – bezogen auf Friedhofskapellen – dahingehend geklärt, dass die Friedhofsträger Nutzungsbeschränkungen auf der Grundlage der Nieders. Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vorgenommen haben.

Selbst wenn die Trauerfeier in einer Kirche erfolgt und dort – am Trauergottesdienst eine höhere Personenzahl aufgrund der örtlichen Nutzungsmöglichkeit erlaubt ist, muss der letzte Gang, also die Teilnahme zur Grab- und Beisetzungsstelle und der dortige Aufenthalt, auf höchstens 20 Personen aus dem engsten Familien- und Freundeskreis beschränkt werden.

Zu beachten ist, dass nach der letzten Änderung der Nieders. Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie Zuwiderhandlungen nach § 12 der Verordnung mit Bußgeldern bis zu 25.000 € geahndet werden.

++ Update vom 20. Mai 2020 zu Trauergottesdiensten/Beerdigungen auf dem reformierten Friedhof Schüttorf++

Ein Kaffeetrinken (Growe) nach der Beerdigung gehört, entgegen vielfacher Meinungen und Auslegungen, nicht zur Trauerfeier. Hier bzw. für den Betreiber der ausführenden Örtlichkeit gelten die entsprechenden Paragraphen der jeweiligen Landesverordnungen.

2 c Religionsausübung, Beerdigungen

(1) 1Zusammenkünfte in Kirchen, Friedhofskapellen oder entsprechend genutzten Einrichtungen, Moscheen, Synagogen […], sind zulässig, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht dem eigenen Hausstand angehört, einhält; Entsprechendes gilt für religiöse Feiern im Freien, wobei für Hochzeiten § 3 Nr. 11 zu beachten ist. 2Die Nutzung von Gegenständen durch mehrere Personen, insbesondere die Nutzung von Gesangbüchern, Weihwasserbecken, Sammelkörben und Messkelchen, ist untersagt; im Übrigen sind Hygienemaßnahmen zu treffen, die geeignet sind, die Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 zu vermindern.

(2)  Im Rahmen einer Beerdigung ist nach einem Gottesdienst oder einer ähnlichen Zeremonie die Teilnahme am letzten Gang zur Grab- oder Beisetzungsstelle und der dortige Aufenthalt auf den engsten Familien- und Freundeskreis, der höchstens 20 Personen umfassen darf, beschränkt.  

(Quelle:  Niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 8. Mai 2020)

Die Betreiberin oder der Betreiber der Einrichtung oder die Veranstalterin oder der Veranstalter sind für die Einhaltung, Durchführung und Bereitstellung der (ggf. erforderlichen) Sicherungsmaßnahmen zuständig/ verantwortlich.

Bestattungen Busmann besteht 20 Jahre

Vor 20 Jahren gründete Tischlermeister Manfred Busmann sein eigenes Bestattungsunternehmen. Unterstützung und Starthilfe erhielt er vom Bestattungshaus Weckenbrock. Seit Januar 2002 übernahm Busmann zusätzlich als freier Mitarbeiter eine Tätigkeit im Bestattungshaus Niemeyer, die er 2015 beendete. Zu beiden Häusern bestehen gute Kontakte. Seit März 2002 ist Manfred Busmann Mitglied im Bestatterverband Niedersachsen.

Weitere Stationen der Firmengeschichte waren 2006 der eigene Trauerdruck und die Anschaffung des ersten eigenen Bestattungswagens. Im gleichen Jahr wurde der erste Mitarbeiter eingestellt und speziell für die hygienische Versorgung geschult, 2014 wurde ein zweiter Mitarbeiter eingestellt, 2017 dann Sargträger.

Im Januar 2015 richtete sich Busmann als erster Bestatter in Schüttorf einen vollständig eingerichteten Hygieneraum zur Versorgung Verstorbener und für erforderliche Leichenschauen ein.

Eine mobile Kühlung für die Hausaufbahrung wurde angeschafft. Im Friedhofssausschuss der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde konnte Manfred Busmann Vorschläge, Erfahrungen und Ideen einbringen, so bei der Form und Gestaltung des Grabfeldes für Frühgeborene mit „Gedenksternchen“ oder einen Waschraum für Muslime im Neubau der Kapellenerweiterung.

Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, insbesondere den Angehörigen, ist Manfred Busmann in seinem Beruf besonders wichtig. Er hört zu, geht auf die Bedürfnisse der Trauernden ein. Auch in der Bestattungskultur und beim Ablauf der Bestattungen hat Manfred Busmann einige Veränderung im Bereich des Kundenservices eingeführt

17.03.2020

++ Update vom 17. März 2020 zu Trauergottesdiensten auf dem reformierten Friedhof Schüttorf++

Die Behörden haben - aus gut nachvollziehbaren Gründen - sämtliche Gottesdienste und religiöse Feiern verboten. Dies gilt auch für Trauerfeiern. Die reformierte Kirchengemeinde Schüttorf muss und will diese Vorgaben auch für den reformierten Friedhof umsetzen. Das bedeutet, dass dort ab sofort keine Trauerfeiern mehr stattfinden können.

Eine Andacht ist nur noch unter freiem Himmel, also am Grab, am Sarg, an der Urne, und vor allem nur noch im allerengsten Familienkreis möglich. Teilnehmen können ausschließlich der Ehe- oder Lebenspartner, Eltern, Kinder (ohne Partner).

Uns ist bewusst: Diese Maßnahmen sind tiefgreifend und für Angehörige sehr schmerzhaft. Wir müssen diese Maßnahmen aber treffen. Maßgeblich sind der Schutz der Bevölkerung vor einer potentiell lebensbedrohlichen Viruserkrankung und unsere gesellschaftliche Verantwortung als Kirchengemeinde. Darüber hinaus lassen die behördlichen Vorgaben uns auch keinen weiteren Spielraum. Darum bitten wir um Verständnis für diese erforderlichen Entscheidungen.

(Quelle: Ev.-ref. Kirchengemeinde Schüttorf)

14.03.2020

Vorläufige Einschränkungen bei Trauerfeiern in der ev.-ref. Friedhofskapelle Schüttorf

Wir sind uns der Wichtigkeit einer Trauerfeier für die Hinterbliebenen bewusst. Um den Angehörigen vorerst diese wichtige Form der Trauerbewältigung zu ermöglichen, wurde die Bestuhlung aufgrund der aktuellen Lage in der ev.-ref. Friedhofskapelle auf vorerst 91 Sitzplätze reduziert und die Stuhlabstände vergrößert.

Es ist ansonsten in der Grafschaft üblich, aus Anteilnahme an einer Trauerfeier teilzunehmen und den Gang zum Grab zu begleiten. Unter den derzeitigen Umständen wird jedoch darum gebeten, in den nächsten Wochen auf diese Form der aktiven Anteilnahme zu verzichten und nur teilzunehmen, wenn man direkt betroffen ist.

11.12.2019

Eine 10. Klasse der Oberschule Schüttorf besuchte im Rahmen des Religionsunterrichts Abschieds- und Aufbahrungsräume sowie die Kapelle auf dem ev.-ref. Friedhof. Bestatter Manfred Busmann nahm die Klasse in Empfang und erläuterte praktisch anhand des Bestattungswagens, einem dekorierten Abschiedsraum und der Kapelle die Abläufe einer Bestattung nach der hygienischen Versorgung im Hygieneraum bis zur Sarglegung am ausgehobenen Grab. In der dekorierten Friedhofskapelle wurde der Ablauf einer Trauerfeier und verschiedene Möglichkeiten der Reihenfolge in einem Trauerzug (Kondukt) besprochen. Anschließend beantwortete er die Fragen der interessierten Schüler zu Bestattungen und dem Beruf eines Bestatters.

14.11.2019

Im Gemeindehaus der ev.-luth. Kirchengemeinde durften wir auf Einladung einen Gesprächs- und Informationsabend veranstalten.

Sargbestattung oder Urnenbeisetzung - welche Möglichkeiten der Bestattung gibt es?
Wie sieht eine sinnvolle Bestattungsvorsorge aus?

Bestattungspflicht – wer darf eine Bestattung beauftragen?

Wie verändert sich die Bestattungskultur?

Zu diesen und anderen interessanten Fragen informierten wir die erschienen Zuhörer.

Oktober 2019

Die ersten Stühle der Friedhofskapelle erhalten eine neue Sitzfläche, ein Korbmacher hat die ersten 16 Stühle zur Reparatur abgeholt. Es ist angedacht, im nächsten Jahr weitere Stühle reparieren zu lassen. Der Kirchenrat hat sich zur Reparatur entschlossen, da die vorhandenen Stühle in Form und Gestaltung am besten zum Gesamtbild/der Ausstrahlung unserer Friedhofskapelle passen.

Oktober 2019

Die ersten Bestattungen im „Bestattungswäldchen“, den Grabfeldern „Natur-Erdbestattung in Baumnähe“ und „Urnenbestattung im Baumfeld“ haben bereits stattgefunden. Rechtzeitig zu Totensonntag wurden nun die Stelen mit Messingschildern, auf denen der Name der Verstorbenen eingraviert wurde, versehen; die zentralen Ablagemöglichkeiten für Grabschmuck wurden fertiggestellt.

Juni/Juli 2019

Toiletten ev. Friedhof Schüttorf

In letzter Zeit gibt es vermehrt Beschwerden über verschlossene Türen der alten Toilettenanlage bei Trauerfeiern.

Mit der Freigabe des Anbaues wurden wir Bestatter angewiesen, die alten Toilettenanlagen nicht mehr bei den Trauerfeiern aufzuschließen, eine entsprechende Beschilderung sollte daraufhin erfolgen. Es soll nur noch die neue Toilettenanlage im Anbau genutzt werden.

Bis kurz vor Beginn der Trauerfeier steht ein Mitarbeiter an der Eingangstür. Dann können wir die Besucher zur neuen Toilettenanlage schicken. Während der Trauerfeier sind wir jedoch mit der Durchführung beschäftigt, stehen nicht mehr an der Tür.

Es ist kein Fehler bzw. Fehlverhalten von uns, wir können nicht dauerhaft darauf hinweisen.

Mai 2019

5 Jahre nach der Anpflanzung der ursprünglich dreizehn Bäume im „Bestattungswäldchen“ haben nun die erste Urnenbeisetzungen unter den Bäumen stattgefunden. Der Friedhofsausschuss hat Steelen und Ablageflächen anlegen lassen.

Februar 2019

Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. informiert über aktuelle Urteile zur Bestattungsvorsorge.

Bestattungsvorsorge – ohne Grabpflege – von 10.500 Euro ist angemessen

Verwaltungsgericht Münster, Urteil vom 21.12.2018, Az. 6 K 4230/17 (rechtskräftig)

Bei der Prüfung des Vermögens im Zusammenhang mit der Beantragung von Sozialleistungen werfen die Sozialämter ein besonderes Augenmerk auf die Bestattungsvorsorge, denn diese stellt grundsätzlich Vermögen dar. Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung (BVerwG, Urteil v. 11.12.2003, Az. 5 C 84/02; BSG, Urteil vom 18.03.2008 – B 8/9b SO 9/06 R) müssen Sozialämter angemessene Beträge zur Bestattungsvorsorge verschonen. Das bedeutet, sie dürfen nicht verlangen, dass diese für die Begleichung von z. B. Heimkosten eingesetzt werden. Das gilt entsprechend für das sogenannte Pflegewohngeld, welches unter den Voraussetzungen des Alten- und Pflegegesetzes NRW (APG NRW) gewährt wird.

Auflösung des Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrags kann nicht verlangt werden

Das Verwaltungsgericht Münster entschied mit Urteil vom 21.12.2018 (Az. 6 K 4230/17) kürzlich, dass die Pflegeheimbewohnerin ihre Bestattungsvorsorge in Höhe von insgesamt 10.500 € nicht auflösen muss, um das beantragte Pflegewohngeld zu erhalten. Von der Klägerin kann nicht verlangt werden, die zur Sicherung der dereinstigen Bestattung geschlossenen Bestattungsvorsorge-Treuhandverträge aufzulösen und die darauf gezahlten Beträge in Höhe von insgesamt 10.500 € für die Investitionskosten einzusetzen. Der Einsatz des „Vermögens Bestattungsvorsorge“ stellt für die Klägerin eine Härte im Sinne des § 14 Abs. 3 S. 1 APG NRW i.V.m. § 90 Abs. 3 S. 1 SGB 12 dar, urteilten die Richter.

Ob die Bestattungsvorsorge der Höhe nach angemessen ist, beurteilt sich grundsätzlich anhand der vorgesehenen Leistungen und der örtlichen Preise für eine Bestattung. Das für die Bestattung beauftragte Bestattungsunternehmen hatte in seiner Kostenaufstellung für die gewünschte Erdbestattung, Gesamtkosten in Höhe von 9.541,31 € errechnet. Das Gericht sah angesichts des Betrags keine Anhaltspunkte dafür, dass diese Gesamtkosten für die dereinstige Bestattung unangemessen hoch seien. Vielmehr lägen im Hinblick auf die Ausgabe der Stiftung Warentest, Spezial Bestattungen (März 2013), wonach sich die Kosten für eine Erdbestattung zwischen 4.287 € (durchschnittlich einfache Erdbestattung) und 12.152 € (durchschnittliche gehobene Erdbestattung) bewegen, im Rahmen des Üblichen.

1.000 € für Kostensteigerung zulässig

Den Differenzbetrag von rund 1.000 € zwischen den veranschlagten Bestattungskosten in Höhe von 9.541,31 € und der dafür vorgesehenen finanziellen Absicherung im Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag in Höhe von 10.500 €, erachtete das Gericht zur Abfederung zukünftiger Preissteigerungen für uneingeschränkt zulässig. Bisher wurden üblicherweise Beträge in Höhe von bis zu 500 € hierfür berücksichtigt.

Das von der beklagten Behörde vorgetragene Argument, dass die bisherige Lebensführung der Klägerin, die schon immer in bescheidenen Verhältnissen gelebt habe, darauf schließen lasse, dass die Bestattungsvorsorge unangemessen sei, ließ das Gericht nicht gelten. Zutreffend stellte es fest, dass die Anerkennung einer angemessenen Bestattungsvorsorge als Schonvermögen im Sinne der Härtefallregelung auf dem Gedanken der Selbstbestimmung und Menschenwürde beruht und deshalb die konkreten finanziellen Lebensumstände des Betroffenen nicht dazu führen dürfen, die Gestaltungswünsche und Kosten für seine Bestattung im Einzelfall bis auf das Sozialhilfeniveau einzuschränken. Die Grenze des Angemessenen sei erst dann überschritten, wenn sich die konkreten Gestaltungswünsche und deren Kosten im Einzelfall als völlig überzogen oder luxuriös erweisen oder Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass vorhandenes Vermögen zielgerichtet und ausschließlich deshalb für die Bestattungsvorsorge verwendet wurde, um staatliche Leistungsansprüche zu erhalten.

Die Entscheidung des VG Münster, erstritten mit Unterstützung der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG, ist ein weiterer Meilenstein bei der Fortbildung des Rechts zur Anerkennung einer angemessenen Bestattungsvorsorge.

Einmal mehr unterstreicht ein deutsches Gericht, dass es bei der Anerkennung der angemessenen Bestattungsvorsorge um grundlegende Rechte jedes Einzelnen auf Selbstbestimmung und Wahrung der Menschenwürde für die Zeit nach dem Tod geht. Diese Rechte sind von den Behörden bei der Prüfung von Anträgen auf soziale Leistungen rechtskonform zu berücksichtigen. Alles andere wäre illegal.

Holen Sie Rat ein

Immer wieder fordern Sozialbehörden fälschlicherweise die Auflösung einer Bestattungsvorsorge. Vorsorgende sollten sich nicht verunsichern lassen, sondern Sie als kompetenten Ratgeber ansprechen. Zwar ist der Betrag von 10.500 Euro für eine Bestattungsvorsorge ohne Grabpflege nicht immer geschützt, aber Beträge zwischen rund 5.000 und bis zu 11.300 € (LSG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 25.09.2014, Az. L 1 SO 75/11) sind jedoch von vielen Gerichten schon als angemessen anerkannt worden. Im Einzelfall können selbst höhere Beträge je nach den üblichen Kosten vor Ort zu verschonen sein.

Hält das Amt an seiner Rechtsauffassung irrigerweise fest oder sind Sie sich nicht sicher, ob die Abwehr des Auflösungsverlangens erfolgreich sein könnte. Vorbehaltlich einer rechtlichen Einzelfallprüfung unterstützt bestattungen manfred busmann, zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., Sie in dieser Angelegenheit.

Quelle. Bundesverband Deutscher Bestatter e. V. , bestattungen manfred busman

September/Oktober 2018

In der letzten Zeit besuchten uns verschiedene Gruppen zu einem geführten Rundgang in der ev. Friedhofskapelle und durch unser Bestattungshaus. Neben einer Gruppe Pflegerinnen einer Einrichtung aus der Obergrafschaft besuchte uns auch der Frauentreff der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Leschede.

Wir begannen jeweils in der neu gestalteten evangelischen Friedhofskapelle Schüttorf. Zu einer Muster-Trauerdekoration und Aufbahrung wurden die umgebaute Kapelle und der neue Anbau vorgestellt, Wissenswertes über Bestattungskultur, Trauerfeiern und Abläufe auf dem Friedhof erzählt.

In unserem Bestattungshaus bestand anschließend dann die Möglichkeit, sich „hautnah“ mit der Arbeit des Sargträgers, der Hausaufbahrung, aber auch unserer hygienischen Versorgung Verstorbener zu „befassen“. Dieser Einblick zu den Tätigkeiten des Bestatters, unsere Erläuterungen zu unserer Arbeit mit den Verstorbenen im Trauerfall ergab manche Frage bei unseren Besuchern. Aber auch Fragen zur Erd- und Feuerbestattung, Friedhöfen, Särgen und Möglichkeiten zur Trauerfeiergestaltung und der Bestattungsvorsorge wurden erörtert.

August 2018

Sitzplätze in der evangelischen Friedhofskapelle Schüttorf

„Nun ist die Kapelle ja größer, es gibt mehr Sitzplätze“

Dieser häufig gehörte Satz ist nur bedingt richtig. Ja, nach dem Umbau ist der Kapellenraum größer geworden.

Aber der einzelne Sitzplatz hat auch mehr „Platz“ bekommen, man sitzt nicht mehr so eng beieinander wie vorher. Gab es früher in der Kapelle, mit den Sitzplätzen Fenster und Vorraum vor den Aufbahrungsräumen, ca. 155 (enge) Sitzplätze, bietet die Kapelle jetzt in zwei Blockreihen (138 großzügigere) mit der Fensterbank (18) insgesamt 156 Sitzplätze und zusätzlich im hinteren Türbereich noch einmal ca. 30 Stehplätze. Der linke Block (89 Stühle) hat in der Breite 9 Stühle, neben einem großzügigen Mittelgang befinden sich rechts (49 Stühle) in der Breite noch einmal 5 Stühle .

Die 6 Sargträger haben nun Ihren Sitzplatz in einem geheizten, separaten Raum neben dem Pastorenzimmer erhalten und können der Trauerfeier per Lautsprecherübertragung folgen. Dann wären es sogar 161 Sitzplätze.

Juli 2018

Aufbahrungsräume Friedhofskapelle ev. Friedhof Schüttorf vorgestellt

Am 24. Juni 2018 wurden die neu errichteten Aufbahrungs- und Funktionsräume um 15.00 Uhr mit einem Eröffnungsgottesdienst eingeweiht. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde den anwesenden Besuchern mit einer Präsentation die Planung und Ausführung dieser komplexen Baumaßnahme von Rainer Harmsen, Vorsitzender des Friedhofausschusses, erläutert.

Nach der Präsentation konnte dann der neue Anbau der ev.-ref. Friedhofskapelle besichtigt werden. Zwei Bestatter hatten hierzu je eine Kabine zum Thema Aufbahrung und Thema Vorsorge vorbereitet bzw. dekoriert. Das hierzu kostenlos zur Verfügung gestellte Informationsmaterial fand bei den Besuchern regen Zuspruch.

April 2018

In einem gemeinsamen Treffen von Friedhofsausschuss, Bauausschuss und Bestattern an der Friedhofskapelle wurde in einer Begehung der Kapellenanbau vorgestellt. Auch der Ablauf der Trauerfeiern während der Orgelrenovierung und Umbauarbeiten der vorhandenen Räumlichkeiten wurde besprochen:

In der Zeit vom 3. April bis voraussichtlich 19. Mai (Pfingsten) können keine Trauerfeiern in der Friedhofskapelle stattfinden.

Jede Kirchengemeinde wird in dieser Zeit den Trauergottesdienst in der eigenen Kirche abhalten. Der Sarg wird in dieser Zeit im Foyer des neuen Anbaus der Friedhofskapelle aufgestellt, für die nächsten Angehörigen ist eine Sitzgelegenheit vorhanden.

Nach Eintreffen der Trauergemeinde und Pastor/in an der Friedhofskapelle wird, wie sonst auch, der Sarg zur Grabstelle geleitet und beigesetzt.

Die nachfolgenden Foto’s vermitteln einen ersten Eindruck der neuen Räumlichkeiten.

März 2018

Februar 2018

Friedhofskapelle Schüttorf – ev.-ref. Friedhof

Der Neubau der Aufbahrungs- und Technikräume macht weiter Fortschritte:
Elektroanlagen, Leitungen und Anschlüsse wurden komplettiert bzw. weiter montiert, es wurde gefliest, die Montage der Kühlaggregate in den Räumen hat begonnen.

Fenster und Türanlage sind eingebaut. Der für April geplante Durchbruch wurde vorbereitet.

Januar 2018

Ohne:

Die Kirchengemeinde Ohne hat mit Jahresbeginn einen Teil bisheriger Arbeiten des Friedhofgärtners auf die Bestatter übertragen. Dies betrifft die Reinigung der Friedhofskapelle vor und nach der Trauerfeier, Aufstellen der Bestuhlung und, in Zusammenarbeit mit den Nachbarn, Schließen des Sarges bzw. Dekoration der Kapelle zur Trauerfeier.

Schüttorf: 15. Januar 2018

Seit dem 15. Januar 2018 ist jedem Bestatter das Geleiten und Führen des Trauerzuges von der Kapelle zur Grabstelle gestattet. Die Friedhofsverwaltung hat nun diese Aufgabe auf alle Bestatter übertragen.

Neben dem Begleiten des Trauerzuges gehört ab sofort das Anschlagen der Lieder (Liedertafel in der Kapelle) sowie Aufstellen der Lautsprecheranlage auf dem Friedhof/ an der Grabstelle zu den Aufgaben des jeweiligen Bestatters.

Die Angst vor dem Tod ist eigentlich die Angst vor dem Leben

In unseren Büros und Arbeitsstätten sehen wir jeden Tag die gleichen Gesichter, gehen den gleichen Tätigkeiten nach, werden müde und verbringen den Abend vorm Fernseher. Der Job wurde innerlich längst gekündigt, aber am Wochenende fehlt die Kraft, Konsequenzen zu ziehen und dementsprechend Taten folgen zu lassen. Ist es Trägheit? Ist es die Angst vor dem Ungewissen? Fehlt es an Kraft, aus dem Hamsterrad der Gewohnheiten auszubrechen?

Ist Ihnen einmal aufgefallen, dass die Menschen, die in ihrem Leben tatsächlich eine radikale Wende einleiten, oft etwas Einschneidendes erlebt haben? Häufig ist es die Begegnung mit der Endlichkeit in verschiedensten Facetten: Flüchtlinge aus Kriegsgebieten, die dem Tod ins Gesicht gesehen haben, bauen sich ein neues Leben auf. Und Menschen, die einen Angehörigen verloren haben, stellen ihr eigenes Leben in Frage, werden Künstler und fangen an, bewusster zu leben. Sie sprechen davon, dass sie nun wissen, was wirklich im Leben zähle, und sie ihrer wahren Berufung folgen wollen. Es werden wohltätige Stiftungen gegründet, die etwas Gutes bewirken und gleichzeitig an die verstorbene Person erinnern.

Deshalb frage ich mich: Warum sagen so viele Menschen „vielleicht“, anstatt aus tiefstem Herzen eine Entscheidung für oder gegen etwas zu treffen? Erwachsen sein heißt doch auch, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Warum fangen wir nicht jetzt gleich an, sondern schieben es auf „irgendwann“? Irgendwann könnte es nämlich zu spät sein. Daran möchten die meisten Leute jedoch nicht denken. Wir wollen alle im Moment leben und die Zeit genießen. Stattdessen regieren uns Ängste und Unsicherheiten. Da wird die Freizeit lieber vorm Computer verbracht, anstatt wenigstens einmal mit dem großen Zeh außerhalb der Komfortzone zu spüren, dass wir dort auch festen Boden unter den Füßen haben.

Ich kenne unzählige Menschen, die auf ihre Rente hinfiebern, aber auch Menschen, die ihren Ruhestand gar nicht mehr erlebt haben. Ein Jahr, zwei Jahre oder vierzig Jahre vor oder nach Renteneintritt – es ist ungewiss, wann wir sterben werden. Einmal traf ich einen jungen Familienvater, der zwei Jobs ausübte, um sich dieses Leben mit Haus, Kind und Auto finanzieren zu können. Als ich ihn fragte, ob er denn auch Zeit zum Leben habe, antwortete er: „Leben kann ich auch noch, wenn ich Rentner bin.“ Ein paar Tage vorher sprach ich mit einem Rentner, der gerade gemeinsam mit seiner Frau den Alterswohnsitz plante. Genug Geld war vorhanden, denn er hat ein Leben lang viel gearbeitet und dabei gutes Geld verdient. Wehmütig blickte er gedanklich zurück und verriet mir: „Ich wollte immer einen Segelschein machen. Aber jetzt ist es dafür auch zu spät.“ Es war sein größter Traum, den er nie verwirklicht hat.

Was hat der Tod damit zu tun? Ganz einfach. Ich versuche manchmal, mein Leben rückwärts zu denken, und stelle mir vor, wie ich auf dem Sterbebett liege und auf bestimmte Situationen in meinem Leben zurückblicke. Es zwingt mich dazu, mein Handeln zu hinterfragen und mein Leben nicht einfach passieren zu lassen. Ich frage mich dann: „Wie würde ich auf diese Entscheidung zurückblicken? Würde ich etwas bereuen? Ist es das Leben, das ich führen möchte?“ Wenn die Antwort „Nein“ lautet, muss ich Konsequenzen ziehen und etwas ändern. Das kann eine Trennung sein, eine Kündigung etc. Auf jeden Fall bedeutet es, dass man seine gewohnten Bahnen verlässt und Mut aufbringen muss. Vor Veränderungen scheuen sich viele. Sie haben Angst. Aber nicht die Angst vor dem Tod, sondern vor dem Leben selbst hindert die meisten Menschen daran, das größtmögliche Potenzial aus ihrem Leben zu schöpfen. Unsicherheiten und ein ewiges „Was wäre, wenn?“ bestimmen das Denken und somit auch das Handeln.

Es ist also nicht das Verdrängen des Todes, das uns zu glücklicheren Menschen macht, sondern gerade die Konfrontation und Auseinandersetzung – letztendlich die Akzeptanz der eigenen Endlichkeit –, die den Menschen zum Handeln bringt und ihn so aus seinem eigenen Gefängnis befreit. Wir sind keine Opfer des Lebens. Wie wir eine Situation bewerten und welche Impulse wir unserem Leben geben, haben wir selbst in der Hand.

Bild: Wiebke Jahns